Concept & Art Store

Autor: admin.variatio

„Heidi und die Dramen des Alltäglichen“ – eine Künstlerin – zwei Ausstellungsorte

 

 

Heidi, wer kennt sie nicht? Das kleine Waisenmädchen, aus den Schweizer Bergen, welches die bekannteste Hauptfigur der Schweizer Literatur ist. Auch die Sterzinger Künstlerin Doris Moser setzt sich in der Ausstellung „Heidi und die Dramen des alltäglichen“ mit diesen Kindheitserinnerungen auseinander und reflektiert vor allem die japanische Anime Serie, die Mitte der 1970er Jahre entstand und Heidi ihre internationale Berühmtheit verdankt. Die Künstlerin lässt sich vor allem von der Ästhetik der Heidi- Animes begeistern: die idyllischen Klischeebildern einer japanisch interpretierten Alpenwelt und die Verniedlichung der Hauptfigur nimmt die Künstlerin als Inspiration und Grundlage für ihre Malereien. Das gewählte Format der Bildserie verweist  auf die bewegten Bilder der Animes.

„Heidi und die Dramen des alltäglichen“ erlaubt mehrere Interpretationsmöglichkeiten, sowohl auf persönlicher, als auch gesellschaftspolitischer Sichtweise. Der Künstlerin gelingt es, die kleinen und großen Dramen, die die Protagonistin alltäglich erlebt und besteht, zu thematisieren. Heidi wird zum Symbol für verlorene Sehnsüchte, sie ist aber auch ein Synonym für Werte wie Heimatliebe, Offenheit, Großherzigkeit, Mut und Feminismus. Mit der Geschichte vom scheinbar naiven Alpenkind wird also nicht ein Rückzug in eine niedliche heile Welt propagiert, sondern vielmehr möchte Heidi Mut machen, sich den alltäglichen Dramen zu stellen.

Variatio bespielt zwei Ausstellungsorte, die einmal die Bergidylle der Geschichte auf Schloss Welsperg einfangen können und im Gegenzug dazu im Raum3000 das Stadtleben in Bruneck zeigen.

 

 

 

Ausstellungsdauer / durata della mostra: 01.07. – 30.09.2020

zwei Orte – eine Ausstellung / due luoghi – una mostra:

Raum3000, Variatio
Oberragen / Ragen Di Sopra 12, 39031 Bruneck / Brunico
Öffnungszeiten / orari di apertura:
Mon – Fr / lun – ven 10:00 – 12: 30 14:30 – 18:00
Sa / sab 10:00 – 12:30
So / dom geschlossen/chiuso
www.variatio.it / http://www.raum-3000.com

 

Schloss / Castel Welsperg
Schlossweg/Via del Castello, 39035 Welsberg / Monguelfo
Öffnungszeiten / orari di apertura:
01.07.2020 – 06.09.2020
Mo – Fr/ lun – ven 10.00 – 16.00
Sa/sab geschlossen / chiuso
So/dom 15.00 – 18.00
07.09.2020 – 11.09.2020
Mo – Fr/ lun – ven 13.30 – 15.30
17.09.2020 – 29.10.2020
jeden Do. / ogni gio. 14.00 – 16.00
http://www.schlosswelsperg.com

 

© Variatio

 

 


werkwaardig – das Beistellschwein

Design muss nicht zwingend ernst und seriös sein um Funktionalität und ästhetischen, sowie nachhaltigen Ansprüchen gerecht zu werden. Dies zeigt uns das Duo Timo Keultjes und Diedrik Dam aus Amsterdam. Beide studierten Product Design an der Hochschule von Amsterdam. Um dem Nüchternen und Unannahbaren zeitgenössischer Einrichtungselemente entgegenzuwirken, setzten sie einen humoristischen Akzent. Leben und Wohnen soll greifbar sein und Freude bereiten. Sie durchbrechen diese gelebte Sachlickeit mit ihrem Beistellschwein, welches unter dem Label Werkwaardig auf dem Markt ist.

Die abstrahierte Schweinchenform bringt seinen Besitzer nicht nur zum schmunzeln, sondern ist durchaus funktional. Das nachhaltige Polyethylen (zu 100% recyclebar) ist unzerbrechlich, unzerkratzbar, einfach zu reinigen und für den Innen- und Außenraum geeignet.

Das Schweinchen mit seinem dickem Bauch und der stumpfen Nase steht auf seinen Füßen oder auf dem Rüssel und kann mit dem Schwanz als Handgriff einfach transportiert werden. Erhätlich ist es in den Farben matt-grün, rosa, weiß oder grau. Zudem wurden bis jetzt drei „Special Editions“ produziert in Hochglanz schwarz, Hochglanz rosa und bronze-braun Kork Optik.

Feht in Ihrem zu Hause auch noch ein bezauberndes Side Big? gerne schicken wir es zu Ihnen nach Hause

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LUNEdot – der andere Kerzenhalter

eine Kerze, die scheinbar nie nach unten brennt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als ein umgekehrter Kerzenhalter. Das neuartige patentierte Konzept der holländischen Designerin Lieke van Dijk, spielt mit unseren Erwartungen. Sie verbirgt die Kerze im Inneren einer Hülse in Kerzenform. Durch eine Feder wird die niederbrennende Kerze nach oben gedrückt und es entsteht der Schein einer magischen nie erlöschenden Flamme.

Öffnet man die magnetische Unterseite lässt sich die Kerze problemlos austauschen. Die Idee wird durch eine Metallplatte abgerundet und ergibt ein formschönes Designobjekt.

 

 

Ein gelungenes Geschenk für alle Kerzenliebhaber und Freunde von modernem minimalistischen Design. Erhältlich in verschiedensten Buntfarben, aber auch klassisch schwarz oder weiß und in verschiedenen Kombinationen, je nach Bedarf und Geschmack.

Designed und produziert wird LUNEdot zu 100% in den Niederlanden. Holländische Fachbetriebe sind für die Metallverarbeitung und die Pulverbeschichtung verantwortlich. Die hochwertigen Kerzen stammen aus der traditionellen „Bredase Kaarsenfabriek“ und überzeugen durch eine extrem lange Brenndauer.

 

Die Designerin Lieke van Dijk fand für sich selbst die perfekte Lösung um eine „unendliche Kerze“ mit minimalistischen und zeitlosen Design zu verbinden. Mehr über die Designerin im „new Stardom“ Interview.


herr.lucas – Betonaccessoires

Luis Lucas und Christian Herr bilden zusammen die Marke herr.lucas

Lifestyle- und Büroaccessoires aus Beton in reduzierter Form und von überraschend samtweicher Haptik.

Eine Verbindung vom klassische Skizzieren auf Papier mit digitalen Möglichkeiten. Es ist die Einfachheit des Materials, welches den Architekten Lucas und den Unternehmensberater Herr fasziniert und erfreut. Der Beton ermöglicht eine unkomplizierte Umsetzung und Produktion in Kleinserien in Auseinandersetzung mit ehrlichem Handwerk und ehrlichem Material. Lufteinschlüsse und Farbabweichungen unterstreichen die Natürlichkeit und Einzigartigkeit eines jeden Stückes. Beide wollen, dass der Kunde sieht, dass „das Material in Würde altert“.

„Das Beste ist immer einfach“ ist ihre Devise und so sind sie stets auf der Suche nach klaren funktionalen Linien und zeitlosen Formen und beständigem Material.


Ahrntaldruck

 

Der langjährig bestehende Betrieb Ahrntaldruck wurde 2015 von Hannes Schraffl übernommen. Das Ausüben und Erhalten des Druckhandwerks und alter Druckverfahren ist dem jungen Drucker und Graphikdesigner ein besonderes Anliegen. Am liebsten arbeitet er mit einer alten Presse, mit welchen er seinen spezielen Hotfolienprints fertigt. Sie wird noch von Hand bedient und der Vorgang dauert natürlich länger im Vergleich zu automaisiertem digitalem Verfahren. In Opitk und Hapitk unterscheiden sich diese Arbeiten von Hannes bedeutend von digitalen Versionen, dies macht seine Arbeiten, die in kleinen Produktionen mit viel Liebe entstehen, zu besonderen Stücken.

Die Notebooks zeichnen sich durch die Liebe zu besonderem Papier, hochwertiger Verarbeitung und ein einzigartiges Druckverfahren aus. Dabei gestaltet Ahrntaldruck vom Design über den Druck bis hin zur Produktion alles selbst. Die Notebooks werden alle von Hand gebunden.

Die mountainnotebooks – Edition konnten 2017 den 2. Platz beim Gmundaward belegen.


MIYUCA

LAAB – Lampe aus Laub

Im Herbst hat die junge Designerin Jasmin Castagnaro (MIYUCA) Hochsaison. Jedes Jahr sammelt sie nämlich das auf dem Boden liegende Laub ein um daraus ihre Hängelampen zu fertigen: LAAB.

Das Laub wird zerkleinert und in einer angefertigeten Gussform mit biologischen Harz gegossen. Aus unterschiedlichen Laubarten entstehen somit teilweise lichtdurchlässige Lampenschirme, die eine ruhige und warme Raumatmosphäre kreieren. Jede Lampe ist ein Einzelstück, die Handwerk, Qualität, Design und Nachhaltigkeit miteinander vereint.


William D’Alessandro

William D’Alessandro, ein junger und passionierter Designer aus Südtirol, ist der Erfinder dieser rustikalen Hocker.

Der Barhocker von William d‘ Alessandro wurde in Verbindung zweier traditioneller Handwerksberufe, dem des Drechslers und des Sattlers produziert. Die Hocker sind aus Lärchenholz gefertigt und verwenden keine Schrauben oder Nägel. Die Struktur  ist an den Holzverbindungen von Bauernhäusern angelehnt.  Der Ledersitz ähnelt dem eines Fahrradsattels und garantiert eine bequeme Sitzposition von allen Seiten.


Bruneck Premiere: Rina Kaçinari & Maria Craffonara

Am 30.08.2018 luden wir ein zu einer ganz besonderen Bruneck Premiere im Raum3000 ein:

Die gebürtige Brunecker Musikerin Maria Craffonara stellte ihre neue künstlerische Kooperation mit der kosovarischen Cellistin Rina Kaçinari zum ersten Mal in Bruneck bei uns im Raum3000 vor.

Rina Kaçinari
Stimme/Violoncello
Maria Craffonara
Stimme/Violine


Wenn zwei starke Persönlichkeiten der heimischen Musiklandschaft wie Rina Kaçinari und Maria Craffonara zu einer neuen künstlerischen Kooperation zusammenfinden, darf man sich getrost der Vorfreude hingeben. Denn die Vielfalt und der Reichtum aus denen sie dabei schöpfen können, ist wohl bemerkenswert: Beide im Schmelztiegel verschiedener Kulturen und mehrsprachig aufgewachsen, blicken auf eine jahrelange Bühnenerfahrung sowohl im klassischen Bereich als auch in spannenden Crossover Projekten und international erfolgreich tätigen Ensembles und Bands zurück. Beide sind sowohl in ihrer Stimme als auch am Streichinstrument zuhause, sie sind Komponistinnen, Texterinnen und Interpretinnen ihrer eigenen Werke.

Auch für uns war es eine Premiere: zum ersten Mal fand im Raum3000 ein Konzert statt. Wir waren überwältigt und werden sicher weitere Konzertabende organisieren und natürlich hoffen wir, dass Rina und Maria uns auch in Zukunft weitere musikalische Kostproben im Raum3000 darbieten.


Ausstellung LOGIUM Klemens Sitzmann – Raum3000

Am 27. Juli luden wir zur Ausstellungseröffnung „Logium“ mit dem Designer und Architekten Klemens Sitzmann ein.

Logium  – ein Beispiel konzeptioneller und visionärer Architektur.
Das Projekt  entstand 2015 im Rahmen seiner Diplomarbeit an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Logium untersucht die wichtigste Erfindung der Menschheit, das geschriebene Wort. Die Niederschrift von Gedanken vermochte als erstes Medium die natürliche Generationengrenze zu überwinden und Wissen an kommende Generationen weiterzugeben. Logium ist im Sinne der antiken Bibliothek von Alexandria eine absolute Bibliothek, ein Archiv welches eine Kopie jedes jemals geschriebenen Buches an einem Ort konzentriert. Fern in der kanadischen Arktis, einer stillgelegten Diamantenmine, sammelt das Logium das Wissen der Welt. Eine Architektur, geschaffen die Zeit zu überdauern, ermöglicht dem Besucher der die Reise auf sich nimmt, eine allumfassende Immersion in das geschrieben Bewusstsein der Menschheit. Unabhängig von Kriegen, politischer Systeme, Wirtschaftskrisen und Zeit schützt das Logium das Wissen der Menschen, letztendlich auch vor ihnen selbst.

 

 

 


VARIATIO in der Pustertaler Zeitung

Variatio Bruneck

 

Wir freuen uns sehr und bedanken uns herzlich bei Verena Duregger für das interessante Gespräch und den äußerst gelungenen Beitrag in der Pustertaler Zeitung vom 28.06.18.

Wir alle befinden uns in einem steten Prozess von Bewegung und Veränderung, diesem möchten wir auch mit unserem Concept & Art Store gerecht werden, und somit auch unserer eigenen Persönlichkeit – weil die Abwexlung erfreut!!!


VARIATIO’s Raum3000 in der Neuen Südtiroler Tageszeitung

Variatio Bruneck

Die Ausstellung „Sphärisches“ mit Barbara Seeber und Luis Seiwald sorgt für reges Interesse in der lokalen Presse. So fand sich heute am 21. Juni passend zur Sommersonnenwende der Artikel „Kreisende Himmelskörper“ von Adina Guarnieri in der Neuen Südtiroler Tageszeitung.

Variatio Bruneck

 

Mit treffenden Worten beschreibt Adina die Ausstellung in der etwas anderen Gallerie Raum3000 in der Oberstadt von Bruneck, welche den Betrachter in die verschiedensten Sphären eintauchen lässt.

Wir freuen uns natürlich sehr über diesen gelungen Beitrag – weil die Abwexlung erfreut!

Die Ausstellung lädt uns ein Kunst mit allen Sinnen wahrzunehmen: Sehen – Fühlen – Hören

Max Castlunger und das J.E.M. Trio beim Stanglwirt in Völs am Schlern am 21.07.2013


VARIATIO in der „Südtirolerin“

Variatio Bruneck

Wie immer sind die Vernissagen zu den Ausstellungen im Raum3000 mit viel Aufregung und Spannung verbunden: „Kommt jemand?“ „Wird es dem Publikum gefallen“ „Wie wird die Ausstellung angenommen?“ So war es auch bei der Eröffung der Ausstellung „Sphärisches“ mit Barbara Seeber und Luis Seiwald. Doch auch diesemal war es wieder ein gelungener Abend mit vielen lieben Gästen und guten Gesprächen.

Besonders hat es uns gefreut, dass auch Sonja Beikircher von der Zeitschrift „Südtirolerin“ dabei war und viele schöne Schnappschüsse machte und einen gelungenen Artikel zur Ausstellung schrieb – weil die Abwexlung erfreut.

hier geht es zum Artikel im PDF Format: Variatio Artikel Südtirolerin Juni 18


VARIATIO im Blog.Wohlgeraten.De

Variatio Bruneck

Vor kurzem war die überaus sympatische Bloggerin Charis aus Hamburg im Variatio auf Besuch. Sie war begeistert und beeindruckt von den unterschiedlichen Produkten, die wir führen. Besonders die Tatsache, dass es sich hierbei um zeitgenössisches Design, das vielfach unsere alpine Tradition neu interpretiert und zu weilen auch eine neue Formensprache findet, fand sie sehr spannend. – weil die Abwexlung erfreut!

Variatio Bruneck

 

Wir freuen uns über den Artikel von Charis in ihrem Blog Blog.Wohlgeraten.de 🙂 in welchem sie über alpines Reisen, alpinen Genuss und alpinen Lifestyle berichtet.

Variatio Bruneck

 

 

 


VARIATIO im Maisons Côté Sud

Variatio im Cote Sud
Wir freuen uns, euch mitteilen zu dürfen, dass Variatio in einer renomierten französischen Designzeitschrift erwähnt wurde:
Der Artikel in Maisons Côté Sud ist Anfang April 2018 erschienen. Diesmal mit einem „Südtirol Spezial“ – mit dabei, neben vielen anderen herausragenden Menschen in und aus Südtirol

VARIATIO, weil die Abwexlung erfreut!

lesen Sie im PDF Format den Artikel des Südtirol Spezials:

2018_0401_Maisons COTE SUD

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Ausstellung „Sphährisches“ Luis Seiwald & Barbara Seeber – Raum3000

luis seiwald & barbara seeber

Barbara Seeber & Luis Seiwald

Sphärisches

01. Juni – 21. Juli 2018

Vor einer Woche am 01. Juni haben wir die Ausstellung „Sphärisches“ mit dem Gsieser Künstlerpaar Barbara Seeber und Luis Seiwald eröffnet.

Seiwald ist einer unserer lokalen Helden, einer jener Südtiroler Künstler, der seinen Weg bewusst beschreitet und seit geraumer Zeit im Südtiroler Kunstbetrieb tätig ist. „Einer von Südtirols umtreibigsten Künstlern“ meinte erst vor zwei Tagen ein Herr, der auch bereits lange in Südtirols Kunstszene aktiv ist.

Wir fanden die Bildauswahl, die wir im Atelier in Gsies getroffen haben, sehr stimmig. Beinahe nahtlos ist der Übergang von der vorherigen Ausstellung mit Adama Keita, so zeigen wir auch diesmal eine Serie von abstrakten Werken, die sich mit dem Licht- und Farbenpiel von unterschiedlich wahrgenommenen Horizonten auseinandersetzt.

Die Bilder sind von warmen und kräftigen Farben geprägt und vermitteln eine südlich mediterrane Stimmung. Für Luis sind es verschiedene Sphären des Himmels und der Galaxie, aber auch von Gedanken und dem Leben, die er mit seinen Werken einzufangen sucht. Stoßen unterschiedliche Luftmassen, aber auch Gedanken, Meinungen, Farben, Töne aufeinander, entstehen gerne Wirbel und Stürme, die sich in den ellipsenförmigen Kreisen in seinen Werken wiederspiegelt.

So verbinden sich in dieser Ausstellung die großformatigen, aber auch kleineren Acrylmalereien von Luis mit den Keramikarbeiten seiner Frau. Er bringt die Malerei in  Einklang mit den Planet Drums von Barbara Seeber. Diese von ihr konzepierten Tonkugeln, die in diversen Brandverfahren gefertigt werden sind als Trommeln zu verstehen und zu verwenden. Das „Sphärische“ wiederholt sich also in deren Form und Klang.

 

 

Die Ausstellung beschreibt eine eigentümliche, aber positive Stimmung, die den Betrachter nachdenklich und ruhig werden lässt.

Die Vernissage war auch diesmal wieder ein Erfolg. Viele Freunde und Besucher sind gekommen um die Werke von Barbara und Luis zu betrachten. Wir haben uns alle sehr wohl gefühlt und einen schönen Abend mit spannenden Kunstwerken und Gesprächen verbracht.

 

 

 



Ausstellung „relativitá“ Adama Keita – Raum3000

Adama Keita

ADAMA KEITA

relativitá

21. April – 26. Mai 2018

Vom 21. April bis zum 26. Mai durften wir dieses Mal mit Adama Keita zusammenarbeiten. Zufällig hatten wir uns vor einem dreiviertel Jahr im Sommer 2017 kennengelernt und auf ihn als Künstler aufmerksam geworden. Für dieses Jahr sollte er unsere Ausstellungsreihe im Raum3000 eröffnen.

Nach wiederholten Treffen im Variatio, aber auch in seinem Atellier hatten wir bald eine stimminge Auswahl getroffen.

Adam fesselte uns mit seinen Geschichten und der Passion für seine Arbeit. Die Relativitát des Lebens konnte der Künstler aus Mali treffender nicht beschreiben :“die Erde wird umspannt von dem einen Himmel, den wir alle sehen – aber jeder Mensch sieht diesen Himmel durch seine Augen, sieht andere Wolkenformationen, andere Farben, andere Stimmungen, bei manchen ist es Tag, bei manchen Nacht, es regnet oder scheint die Sonne“

Darin besteht die Relativität des Seins, was heute ist, kann morgen nicht mehr Bestand haben, ständig treffen wir auf Kreuzungen im Leben und müssen neue Wege einschlagen, die manchmal auch ins „Nichts“ führen oder unsicher sind, genau wie die Linien, welche Adamas Bilder kennzeichnen.

Es lässt sich eine Entwicklung in seinen Arbeiten erkennen. Die Werke von 2017 sind noch stark flächig und linear, zunehmend verändern sich die Bilder und erhalten eine räumliche Tiefe. „Adamas Himmel“ mit den erdigen Tönen tritt verstärkt in den Vordergrund. Besonders das jüngste und größte Bild der Ausstellung macht sich durch einen markanten Bruch zur Flächigkeit bemerkbar. Durch eine stark dynamische Linienführung und Farbwahl wird der Betrachter in das Bild hineingezogen und mitgerissen. Die geraden Linien scheinen außer Kraft gesetzt und werden unregelmäßig und mit scheinbar zittriger Pinselführung an die Bildoberfläche gesetzt. Das Farb- und Lichtspiel des Bildgrundes erinnert an Himmelsdarstellungen barocker Kirchendecken oder impessionistische Werke, mit dem Unterschied, dass Adama vor allem kräftige Farben wie Rot, Gelb, Blau in den verschiedensten Nuancen verwendet.

Der Abend der Vernissage am 20. April war wieder eine besonders gelungene Veranstaltung mit vielen lieben Besuchern. Das Interesse an Adamas Bildern war sehr groß, viele Kunstliebhaber und Interessierte zeigten sich sehr beeindruckt von den Arbeiten des Autodidakten.

Wir bedanken uns bei allen die uns und die Ausstellung besucht haben.

 



Qollezione

Inspiriert an den Traditionen seiner Heimat kombiniert das neue Fashion-Label Qollezione regionale Bilderwelten zu zeitgenössischer, hochwertiger Bekleidung. Qollezione_01 interpretiert ein unverkennbares Südtiroler Symbol neu: den blauen Schurz der Bauern. Die Schürze war und ist Arbeits- und Alltagskleidung und kennzeichnend für diese Region und ihre Identität. Charakteristisch für die Beschaffenheit des Schurzes ist die extrem resistente Baumwolle im typischen Blauton.

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MICLE

 

Michael Klammsteiner: nostalgisch, frei, persönlich

Der junge Designer aus Bruneck fertigt Einzelstücke aus hochwertigen Materialien an. Er gibt den Kleidern durch aufwendige und sorgfältig durchdachte Handarbeit Persönlichkeit und lässt jedes einzelne Kleidungstück etwas erzählen, bewegen, fühlen und verändern.

Michael Klammsteiner konnte erste Erfahrungen in München machen, von dort verschlug es ihn nach Berlin, wo er den internationalen Jury preis an der Esmod gewann. Dann brach er nach London auf, wo er bei Aitor Throups Studio arbeitete. Mittlerweile arbeitet Michael selbstständig unter dem Label MICLE in Südtirol, Bozen.

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Variatio bei Alpinia

Auch eine russische Bloggerin hat uns erst kürzlich in einem Artikel über Bruneck erwähnt. Es macht uns sehr froh, dass auch wir zu den Geheimtipps ihrer Südtirol Expedition zählen.

hier gehts zum Artikel



Markus Liehr

„Have a nice day“

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Am Freitag, 24. Februar 2017 fand  im Raum300o die Vernissage „Have a nice day“ mit dem Berliner Künstler Markus Liehr statt.

In den Zeichnungen des Berliner Künstlers Markus Liehr, die 2016 während eines mehrmonatigen Aufenthaltes in Los Angeles entstanden, finden sich inmitten leerer Pools, verlassenen Orten und dystopisch urbanen Landschaften Menschen, welche vom Leben in dieser unwirklichen Realität zeugen. Zwei junge Mädchen posieren für einen unbekannten Fotografen, zu Hooligans gesellen sich Frauen, deren operierte Körper in zu kleinen Badeanzügen stecken, Hollywood prangt auf ihren Brüsten. In der Ortlosigkeit einer „International Reality“ glitzern die Wasseroberflächen der verlassenen Pools ebenso wie leuchtende Screens, auf denen man E-mails an David Hockney abschickt, die niemals beantwortet werden.

Markus Liehr arbeitet in seinen Installationen mit alltäglichen Gegenständen einer Kosumgesellschaft, welche er teils minimal ändert und, in ihrer Lesart verschoben, auf eine andere Art zugänglich macht.
Die Bildproduktion funktioniert ähnlich – die Arbeiten entstehen durch die präzise Beobachtung einer scheinbar fremd gewordenen Realität; diese wird durch den Prozess der Umsetzung in Zeichnungen angeeignet und nachvollzogen. Die Beobachtungen nehmen dabei unterschiedliche Formen an, von comichaften Zeichnungen bis zu realitätsgetreuen Bildern, die an Werbeästhetiken erinnern.

Zwischen Bedeutung und Form verweilend zeigen die Arbeiten so mögliche Narrationen auf. Anzeichen oder zurückgelassene Spuren von Zivilisation – ähnlich dem kindlichen hinkritzeln einer „I was here,…“ Botschaft schafft Markus Liehr mit seinen Zeichnungen und Installationen Momente, die ihren Ort und ihre Zeitlichkeit markieren und gleichzeitig die Abwesenheit von beiden beschreiben. Maurin Dietrich

Einige Eindrücke der Vernissage und Ausstellung:


Hartwig Thaler

Am 13. Jänner 2017 luden wir zur Vernissage mit Hartwig Thaler ein.

„Aufgewacht in einem Flügelwagen“

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„Wer auf die Sonnezunge trägt
das Gesicht des Erhofften,
dem sei es gelöscht in Frieden.“

2008, 140 x 160 cm, Acryl auf Leinwand

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Floris Wubben

Der junge niederländische Künstler Floris Wubben inszeniert Porzellan und Keramik neu durch seine eigene, neu erfundene Technik und Herstellungsweise. Seine Arbeiten werden alle in seiner Werkstatt in Eindhoven von ihm handgefertigt und sind somit jedes ein Einzelstück.

Der junge Designer erstaunt nicht nur in den Niederlanden mit seinen Schaffen, sondern stellt seine Objekte in ganz Europa und auch Übersee in ausgewählten Shops, Galerien und Museen aus. Er gewann bereits zahlreiche Wettbewerbe für seine innovativen Formen und Techniken. Dabei schafft er eine Verbindung zwischen Skulptur und Gebrauchsgegenstand und verwendet natürliche Materialen, die er mit seinen eigens erfundenen Maschinen verarbeitet.

mehr zu Floris Wubben

 

Erosion Set
Die Flamme eines Gasbrenners markiert eine Textur auf die Oberfläche eines ungebrannten Porzellanobjekts. Durch die Kombination unterschiedlicher Glasurtechniken mit dieser Ausbrenntechnik entstehen Farb- und Oberflächenkontraste. Die endgültige Oberflächenbeschaffenheit kann durch die Entfernung der Flamme zum Porzellan und/oder durch die Geschwindigkeit der Umdrehung des Objekts in der Installation beeinflusst werden. Die eleganten Gefässformen stehen so in einem reizvollen Kontrast zu ihren rauen Texturen und ergeben interessante, einzigartige Objekte.

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Luis Seiwald

 

Der vielseitige Südtiroler Künstler Luis Seiwald aus dem Gsieser Tal beschäftigt sich seit vielen Jahren neben vielen anderem mit der Herstellung von Keramik.

Ihn fasziniert die ursprüngliche Aufbereitung des Tons bis hin zu den verschiedensten Brandtechniken. Er experimentiert mit unterschiedlichen Verfahren, wie Raku, Folienbrand, Schwarzbrand, Glasurbrände, Reduktionsbrand, Rosshaarbrand und viele mehr. Das Ergebnis sind einzigartige handgefertigte Gefäße und Objekte mit einer beeindruckenden Oberflächengestaltungen.

Er brennt auch die Planet Drums der Keramikkünstlerin Barbara Seeber.

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Kreafunk

 

is about to funk up your day

KREAFUNK ist ein passioniertes Design-Duo aus Dänemark, das sich vorgenommen hat, die Lücke zwischen Kreativität und Funktionalität mithilfe von Qualitätsdesign mit urbanem Touch zu schließen.

Sie haben sich auf die Fertigung von kompakten, anspruchsvollen und vor allem autarken Soundsystemen spezialisiert. Bezeichnend für das dänische Design ist immer wieder die smarte und schnörkellose Formensprache.

Musik genießen, unabhängig vom Standort.  Schlichte Perfektion. Zeitgemäß und modern.   Hörbeispiel

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Hartwig Thaler

 

„Ich will neue, künstlerische Welten erschaffen.
Ich will zu Hause sein
und anderen ein Zuhause geben
in der Pracht und Kraft des Lebendigen.“

Hartwig Thaler, 1962 in Brixen geboren ist Maler, Bildhauer, Designer und Einrichter; schlichtweg ein Künstler der Synthese. Er ist der Erbauer der „Flügel der Versöhnung“ zwischen Brixen und St. Andrä, Ideengeber und Leiter der 50x50x50 ART SÜDTIROL.

Nach seinem Studium in den Niederlanden und einigen Stationen im Ausland, schafft der Südtiroler heute in seinem Brixner Atelier einzigartige Malereien, Skulpturen und Installationen, Monumente und Einrichtungsdesigns.

Eigenartige organische Formen, inspiriert aus der Pflanzen- und Tierwelt und in den verschiedensten Kombinationen angewandt, sind seine Darstellungstechniken, die sich bis heute wie ein roter Faden durch dein künstlerisches Oeuvre ziehen. Hartwig Thaler ist weit über die Grenzen bekannt, seine Werke werden in den Niederlanden über Deutschland und Österreich bis in die USA ausgestellt.

 

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Mara Irsara

 

Die Designerin Mara Irsara aus Bruneck gründete, nachdem sie ihren Master an der Sir John Cass Fakutlät für Kunst, Architektur und Design absolvierte, ihre eigenes Schmucklabel.

Die Werke der jungen Südtirolerin reflektieren geometrische Ur-Formen, die sie nach Struktur und Anordnung untersucht. Sie verändert diese, indem sie die reinen Formen quetscht, streckt und verzerrt, sowie mit Details spielt. Ihr Schmuck aus Gold und Silber ist genauso individuell und prägend in seiner Gestaltung, wie die Designerin selbst.

Alle ihre Arbeiten sind einzigartig und werden in ihrem Londoner Atelier handgefertigt.

 

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Elisa Alberti & Johannes Bosisio

Am 07. Oktober 2016 lud Variatio zur Vernissage mit den jungen Südtiroler Künstlern Elisa Alberti & Johannes Bosisio ein.

Elisa Alberti „Ohne Titel“ - 2016

Elisa Alberti „Ohne Titel“ – 2016

Elisa Alberti besucht die Akademie der bildenden Künste in Wien. In ihren Arbeiten setzt sie sich mit dem Zusammenspiel von graphischen und malerischen Elementen auseinander. Der Vordergrund wird von der Struktur beherrscht. In Wechselwirkung dazu stehen abstrakte Formen, die hinter diesen Strukturen und Linien hervortreten und/oder verschwinden. Somit wird ein Moment optischer Täuschung verursacht.

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Peter Lorenz InsideOut

Die erste Ausstellungseröffnung nach unserem Opening im Sommer fand am 09. September mit dem Berliner Künstler Peter Lorenz statt

„Der Berliner Künstler Peter Lorenz hat sich für ein bildgebendes Verfahren entschieden, das seiner persönlichen Ausdrucksweise näher steht, als die digitalen Reproduktionstechniken mit ihren Perfektionsversprechen. Daher arrangiert er seine Negative neu, indem er sie beklebt, ritzt oder auf andere Weise bearbeitet. So gibt er seinen Bildern zuweilen eine immaterielle Dimension. Peter Lorenz geht es um ein erweitertes Sehen, dass die visuelle Suggestion von Fotografie zu durchbrechen vermag.“


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William D’Alessandro Intrasphere

Für die Installation „Intrasphere“ verarbeiteten die jungen Künstler D’Alessandro und D’Alessio den Code eines Farns zu Visuals und Musik.

Dazu wurde die physische Struktur des Farns digital repliziert. Die erzeugten Fraktale sind als dreidimensionale Kugeln mit der Oberflächentextur eines Farnblattes dargestellt. Sie sind so im Raum positioniert, dass sie neben einem allgemeinen Pulsieren sich zur Intensität der Musik bewegen und sich unendlich wiederholen.

Zum Video gehts hier.


Sammlung Kollektion Simonow

Zu unserer Eröffnung am 1. Juli 2016 holten wir den Berliner Kunstsammler und Fotograf Andrè Simonow zu uns. Seine Sammlung zeigt ausgewählte Exponate zeitgenössischer Künstler aus dem deutschsprachigen Raum.

Die Bilder fangen die Stimmung einer jungen aufstrebenden Kunstgeneration ein, und zeigen ein weites Spektrum verschiedenster Bildtechniken und Materialien.

Die unterschiedlichen Werke lassen den Betrachter in einer Vielfalt an Geschichten von Freundschaften, Liebe, Feindschaften und langen Nächten blicken, sie zeigen untereinander Paralellen auf und vedeutlichen verschiedenste Positionen der Künstler.

 

Sammlung Kollektion Simonow


Harry Thaler

 

Der Meraner Produktdesigner Harry Thalers erstaunt mit neu erfundenen Objekten von einer überraschenden und charmanten Eleganz. Der junge Südtiroler studierte an dem Royal College of Art. 2010 gewann er den Conran Award und 2011 den Interior Innovation Award in Köln für „Pressed Chair“. Harry nahm an zahlreichen Ausstellungen und Designmessen teil und beteiligte sich auch an verschiedenen öffentlichen und privaten Projekten. Seit 2008 lebt und arbeitet der Designer in London.

Sein Hintergrund als Goldschmied und Handwerker hat einen starken Einfluss auf seinen Schaffensprozess. Die aufwendigen Designs werden auf der Grundlage traditioneller Techniken hergestellt, wobei die qualitativ hochwertige Handwerkskunst ein Gefühl von Zeitlosigkeit vermittelt.

Funktionalität und Eleganz sind die wesentliche Merkmale seines reichen und vielschichtigen Oevre.
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Reinhard Plank

 

„Glück ist wo Hüte sind“

Der Sterzinger Designer Reinhard Plank nahm nach seinem Industrie Design Studium in Wien an zahlreichen Projekten teil. 1996 gewann er den internationalen Design Wettbewerb von Fukai (Japan). 2005 übersiedelte er von Wien in die Toscana, nahe Florenz.

Reinhard künstlerisches Schaffen drückt sich durch seine unverwechselbare Art Hüte zu kreieren aus. Ständig neue Innovationen und Experimente führen zu individuellen und einzigartigen Werken von herausragender Verarbeitung. Es ist die Mischung an einfachen Linien und modernen Tönen die seine Hüte einzig, hinreißend und unüblich macht. Durch seinen Mut und Bestimmtheit wurde der Südtiroler zu einem der führenden Hut Designer der zeitgenössische Avantgarde.

Neben Hüten stellt Reinhard Plank auch hochwertige, außergewöhnliche Schuhe aus Leder in liebevoller Handarbeit her.

 

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Cabo by Milka

 

Milka Loff Fernandes schlichte Schnittführung kontrastiert sich mit wilden, exotischen Mustern der afrikanischen Waxprint-Stoffe und werden so tragbar für jede Frau — egal welchen Alters oder welcher Couleur. Das Label Cabo by Milka legt großen Wert auf die hochwertige Verarbeitung ihrer Kleidung, weswegen die gesamte Linie in einer traditionsreichen Fabrik in Portugal hergestellt wird. Die Kleidungsstücke entstehen in HANDARBEIT und in limitierter Auflage.

“Criolu” bezeichnet auf den Kapverdischen Inseln nicht nur die landeseigene Sprache, sondern auch die Einflüsse mit afrikanischen Traditionen. Milka Loff Fernandes verkörpert diesen kreolischen Mix in sich. Dieser Mix beinhaltet auch die Freude an der Einzigartigkeit. Somit ist CABO by MILKA der Versuch, diese Freude in Kleidung einzuweben.

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Bergfabel

 

Klaus Plank, der Sterzinger Designer vom Label Bergfabel, entwirft originelle Kleidungsstücke. Inspirieren lässt er sich von seiner Südtiroler Heimat und deren Brauchtum.

Er verbindet traditionelle Materialien wie Schur-, Alpaca- oder Merinowolle und althergebrachte „bäuerliche“ Schnittelemente mit akzentuierter Avantgarde, und verleiht so jedem handgefertigten Einzelstück einen modern edlen Schliff und Originalität.

Das Design von Südtiroler Label Bergfabel ist spürbar authentisch und zeitlos. In der Herstellung steht die Handwerkskunst im Vordergrund, indem der Verarbeitung bis in das kleinste Details große Aufmerksamkeit geschenkt wird.

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Raphael Di Biase

 

Raphael Di Biase ist in Bozen geboren. Nach dem Maturaabschluss reiste er durch die Welt und begann daraufhin Design an der Universität Bozen zu studieren. In dieser Zeit entstand „Rivolta“, dessen Ausgangspunkt ein Uniprojekt war, an dem Raphael später noch weiter feilte. Mit Ende der Uni zog Raphael mit seiner Freundin nach Berlin und ist heute dort als Produkt Designer tätig.

Der junge Südtiroler ist ständig am erfinden von neuen Möglichkeiten das Alltagsleben zu verschönern. So entstand 2016 seine neue Arbeit „Attacati“. Dabei handelt es sich um extravagante Aufhänger für die Garderobe oder das Badezimmer. Die exklusiven Materialien wie der heimische Laaser Marmor und das polierte Messing, das sich scheinbar wie ein Blatt im Wind nach oben wölbt, erzielen einen Hauch von dezenter Eleganz, mit der man sich gerne umgibt.

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Goldkorn

 

Die junge Nalserin Manuela Mair möchte mit ihren Schmuck ihrer eigenen Lebenseinstellung Ausdruck verleihen. Ihre Kreationen sind einfach, teilweise roh und unverarbeitet wie sie selbst, gleichzeitig aber auch zart und verspielt.

Ihre Arbeit soll „entdramatisieren“; so stellt die junge Südtirolerin die Ernsthaftigkeit der Dinge und das „Sich-selbst-zu-ernst-nehmen“ in Frage. Dem zu Folge verbindet die Designerin das edle Metall wie Silber oder Gold bisweilen mit banalen Gummibändern.

Manuela sieht sich selbst un-perfekt und grob wie das Korn. Die Familie und ihre drei Kinder stehen für sie im Mittelpunkt; „Goldkorn.“ kommt nachher und soll ihr einfach Freude bereiten.

Ihr Schmuck sind Einzelstücke, die sie mit viel Liebe und besonderen Details handfertigt.

 

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Vetroricerca

 

Das in Südtirol ansässige Labor ist spezialisiert auf die handwerkliche Herstellung von Glas in verschiedensten Formen in Verbindung zur zeitgenössischer Kunst, Architektur und Design. Die Produkte entstehen in liebevoller Handarbeit in Zusammenarbeit mit Künstlern, der freien Universität Bozen für Design und Kunst und unterschiedlichen europäischen Institutionen.

Eine neue Aufgabe, welcher die Mitarbeiter sich seit kurzem stellen, ist es Glasteller zu designen, welche Bezug auf die Form der Nahrung nehmen. Im regen Austausch mit Köchen entstehen so neuartige Möglichkeiten Speisen zu präsentieren. Die Gestaltung der Teller orientiert sich dabei an den Ansprüchen der Gerichte.

So ist der „Piatto Salmarino“ (Saibling) entstanden, welcher die Oberfläche des Saiblings wiedergibt; oder der „Piatto Mela“, welcher Form und Farbe eines Apfels entspricht. In der kreativen Werkstatt werden die Werke alle handgefertigt, durch Schlieren, die während des Brennvorgangs entstehen, wird jeder Teller zu einem Einzelstück.

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Laurenz Stockner

 

Es sind einfache Gegenstände wie Schalen, die den Brixner Kunstschmied Laurenz Stockner faszinieren. Dabei geht es dem Künstler um die Suche nach der idealen Form, die ein intensives Ausloten der Werkstoffe Eisen oder Kupfer und Experimentieren der Oberflächengestaltung voraussetzt.

Damit nach wochenlanger intensiver Arbeit eine Schale entsteht, die mit ihrem archaischen Aussehen mehr Kunst- und Schmuckobjekt denn Gebrauchsgegenstand ist, sind viele Arbeitsschritte notwendig: vom Verhütten des Rohmaterials in einem eigens hierfür konzipierten Schachtofens über das erneute Aufschmelzen und Gießen von Kupferbarren bis hin zum Schmieden von Blechen und dem Treiben der Schalenform.

Die Arbeiten des Südtiroler Künstlers werden sind alles handgefertigte Einzelstücke, keine Schale ist gleich der anderen. Sie üben auf den Betrachter aufgrund der perfektionierten Bearbeitung und Form eine faszinierende Anziehung aus.
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Othmar Prenner

 

Der Bildhauer lebt und arbeitet in München und im Vinschgau in Südtirol. Aus der Verbindung zwischen alt und neu schafft Prenner in seinen Werken eine ganz eigene Welt, eben die, in der sich jeder zu Hause fühlt. Seine Produkte sind in ihrer Form schlicht und modern, das Material aber ist seit jeher ein fester Bestandteil des bäuerlichen Alltags.

Die Gedanken sind stetig im Fluss; was heute war, kann morgen ganz anders sein, und so entstehen plötzlich neue Dinge, als ob sie schon immer hier gewesen wären. Othmar legt großen Wert darauf, dass lokales Holz von bester Qualität verarbeitet wird. Das Holz wird schonend getrocknet und weiter verarbeitet, dabei verzichtet er auf jegliche Leime und chemische Substanzen. Das Ergebnis ist ein absolutes Naturprodukt – naturbelassen und lebensmittelecht.

Die Arbeiten des Südtirolers sind handgefertigt, viele sind besondere Einzelstücke die ihre eigenen Geschichten erzählen. Othmar begeistert mit den teils einfachsten Urformen, die er neu formuliert und die somit auch in der modernen Zeit ihre Funktion und Berechtigung behalten.

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Wood.Mate

 

Michael Schwienbacher, Designer aus Kardaun entwarf eine neue Form der Brieftasche aus Holz. Schon seit Jahren stört ihn das Herumschleppen prall gefüllter Ledergeldbörsen mit den vielen Dokumenten die darin verstaut sind. So kam ihm die Idee der Wood.Mate Holzbrieftasche. Im schlanken praktischen Design sollte nun nur mehr das Wesentliche Platz finden, sprich die wichtigsten Dokumente in Kreditkartenformat und etwas Papiergeld. Gerne lässt sich diese Brieftasche aus Kirsch- oder Nussholz auch personalisieren, mit ihrem Namen oder Firmenlogo in Lasergravur. Greift zu und lasst die schweren Brieftaschen zuhause!

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Kenkawei

 

Das junges Label aus Köln vertreibt handgefertigte japanische Produkte in Deutschland und Europa.

Kenkawai bietet Produkte aus Binchotan – japanische Kohleprodukte – an, welche für ihre milde und antiseptische Reinigungskraft bekannt sind. Dazu gehören der vegane Kohlekonjacschwamm , ein belebendes Peelingtuch oder die geruchsbindende Kohlezahnbürste.

Das Grundmaterial – Kishu Binchotan – reine Kohle aus japanischer Steineiche – hat eine reinigende mineralisierende Wirkung von Trinkwasser und Raumluft und kann zu 100% recycelt werden.

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Lottozero

 

Das junge Unternehmen Lottozero, gegründet von den Südtirolerinnen Tessa und Arianna Moroder, stellt ein innovatives Konzept im Bereich der Textilverarbeitung dar.

Ihre Idee ist es ein Netzwerk von jungen und motivierten europäischen Designer und Künstlern zu schaffen. Sie erzeugen einen Dialog zwischen der traditionellen Textilproduktion und Textildesignern mit kreativen Ideen. Mittels Digitalen Druck entstehen einzigartige Seidentücher mit neuartigen Design von jungen europäischen Künstlern.

Diese Arbeiten schlagen Brücken zwischen einen herkömmlichen Schal oder Tuch und einem Kunstwerk. Sie erzählen Geschichten, schwelgen in Erinnerungen und schwärmen von Ideen und Träumen.

 

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Internodiciotto

 

Silvia Dellagiacoma wuchs in der reichen Naturvielfalt Südtirols auf, lernte aber später auch die Schönheit der Städte außerhalb ihrer Heimat kennen. So würde sie geprägt von einer Welt von Widersprüchen.

Das Label Internodiciotto wird schließlich in Rom im Viertel San Giovanni, der obersten Etage eines Palazzos geboren. Dort entsteht und reift ihre Leidenschaft mit Nadel, Faden und Pailletten etwas Einzigartiges und Spezielles zu kreieren und damit Geschichten zu erzählen.

Silvia näht vor allem Tiere, Gedichte, Widmungen auf T-shirts, Kleider und Espandrillos. Internodiciotto ist eine Stickereiwerkstatt. Jede einzelne ihrer Stickereien ist handgefertigt und ein Einzelstück.

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Yvonne Kreithner

 

Yvonne Kreithner entdeckte nach ihrem Architekturstudium an der TU Wien, Innsbruck und Florenz ihre Leidenschaft für Design. Ausschlaggebend war die Zusammenarbeit mit der Künstlerin Julia Bornefeld, für die Kunstausstellung „Vanity andHogh Fidelity“. Es folgten Ausstellungen in New York City, London und Venedig. Vor allem wurde sie durch ihr Design des Mokka Hokka bekannt. Zur Zeit lebt und arbeitet Yvonne in Südtirol.

 

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Ruralurban

 

Seit 2013 gibt es das Südtiroler Unternehmen und Label Ruralurban, gegründet von Alexander Demetz. Der junge Designer stellt verschiedene Möbel und Schmuck aus Holz und recyceltem Materialien her.

Von Hand gefertigte Objekte üben einen besonderen Reiz auf den jungen Südtiroler aus. Deren Charisma stützt sich auf Werte wie Neugier, Einzigartigkeit, Authentizität und einer Geschichte.

Ruralurban spielt mit ländlichen Elementen und alpiner Ästhetik. Alexander projiziert diese Maßstäbe in den Alltag, um so die Qualität der Räume mit echten und langlebigen Produkten zu bereichern. Nachhaltigkeit, Qualität in Verarbeitung und Funktionalität zeichnen das Design von Alexander Demetz aus.

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Georg Mühlmann

Georg Mühlmann, der bodenständige Südtiroler Handwerker mit der Kreativität eines Designers, hat Dank seiner ursprünglichen Ausbildung zum Holzschnitzer ein besonderes Auge für Proportionen und Ästhetik. Seine Objekte unterstreichen mit ihrer linearen Form sein Credo, dass weniger mehr ist.

 

Melki

Georg Muehlmann hat die traditionsreichste alpenländische Sitzgelegenheit, den Melkschemel, neuinterpretiert. In einem typischen Holz der Alpen, der Zirbe, deren ätherische Öle das Allgemeinbefinden positiv beeinflussen. Durch das Sitzen auf diesem ergonomischen Schemel wird zudem die Wirbelsäule gelockert und sämtliche Muskelpartien werden gestärkt.

Die gesundheitsfördernde Wirkung in Verbindung mit dem minimalistischen und originellen Design brachten Melk-i zahlreiche Design Preise ein.

 

Juli

Das schmale Regal Juli zieht in jedem Raum die Blicke auf sich. Auf Rollen stehend kann das Regal jederzeit seinen Standort wechseln und die Bücher, Flaschen, Gläser, Handtücher usw. sind immer griffbereit. Auch können die Ablagefächer von Juli mit einem einzigen Handgriff mühelos, ohne Verwendung jeglichen Werkzeuges, höhenverstellt bzw. gewendet werden, um individuellen Ansprüchen gerecht zu werden.

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Lucchesini

 

David Lucchesini wurde 1974 als Sohn eines Tischles geboren. Nach Abschluss der Geometerschule entschied er sich den beruflichen Weg seines Vaters einzuschlagen und die Familientradition weiterzutragen. Er spezialisiert sich auf Möbeln und Einrichtungsgegenstände. Dabei will Lucchesoni die alte Tradition “des Tischlerns” mit modernen Design-Konzept vereinen, um so eine Verbindung von Tradition und Innovation zu schaffen.

 

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Martino Gamper

Martino Gamper, geboren in Meran, studierte erst Bildhauerei in Wien und ging anschließend nach Mailand. Nach dem Abschluss seines Studiums am Royal College of Art in London eröffnete er sein eigenes Atelier.

Mit der Arbeit „100 chairs in 100 days“ erlangte Gamper internationales Ansehen. Hierbei verwandelte er 100 auf den Sperrmüll geworfene Sitzmöbel und baute sie in neuen Kombinationen zusammen.

Der Südtiroler möchte das Unvereinbare vereinen und Brücken zwischen den Wiedersprüchlichen schlagen, um aus Möbel einzigartige Designobjekte werden zu lassen. Seine Arbeiten sprechen eine klare und einfache Formensprache, sind einerseits funktional und anderseits optisch sehr ansprechend.

Arnold Circus Stool

Martino Gamper entwarf diesen stapelbaren Plastikstuhl als „offizielle“ Sitzgelegenheit für jährliche Events, wie Picnics, Konzerte oder Film Abende im Arnold Circus, im Osten Londons.

Der Stuhl ist Teil des Wiederaufbauprojekts vom Herzen Shoreditchs; den Trümmern erster Slums und Londons ersten Sozialwohnbauten. Er eignet sich hervorragend für den Außenbereich, da er wetterbeständig ist. Gleichzeitig ist er aber auch ein kleiner Tisch, eine Ablagefläche und dreht man ihn um, dient er auch als Eimer. Durch die verschiedensten Farben ist er ein Eyecatcher oder passt sich seiner Umgebung stilvoll an.

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Durame

Das italienische Unternehmen Durame mit Sitz in der Nähe des Comosees wurde 2012 gegründet und ist spezialisiert auf die Herstellung von Möbel und Einrichtungsgegenständen. Diese Innovation ist das Ergebnis von der über Generationen weitergegebenen Leidenschaft Holz zu verarbeiten, neue Formensprachen zu finden und immer am Puls der Zeit zu bleiben. Die innovativen Unikate mit präzisen und ausgeprägten Formen drücken voll und ganz die Werte der Handwerkskunst aus.

Die Haken aus dem leichten Holz scheinen im Raum zu schweben und sind von diskreter Präsenz.
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Gabi Veit

 

Das vielseitige Talent Gabi Veit aus Bozen, studierte in Innsbruck und Venedig Grafikdesign. Daraufhin gründete sie ihre eigene Agentur. Bald begann sie sich aber auch in andere Richtungen zu bewegen. 1996 gründete sie das Kleinkunsttheater Carambolage in Bozen und führte es bis 2008.

In den letzten Jahren befasste sie sich mehr und mehr mit Schmuckdesign. Die Südtiroler Künstlerin zeigt seit 2002 bei diversen Ausstellungen in Italien, Österreich, Deutschland, Spanien und den Niederlanden ihre Werke. Ihre Schmuckkreationen aus Silber, Gold oder Aluminium werden inspiriert von der Natur und dem Gebirge, in dem Gabi aufgewachsen ist.

Jede Arbeit ist ein handgefertigtes Einzelstück, wobei sie meist das Wachsgussverfahren verwendet, das sich für die komplexen Formen anbietet. Wie der heimische Fels sind die Ringe, Anhänger, Broschen und Ziergegenstände der Südtiroler Designerin teils schroff, unvollendet und „kantig“. Besonders aus diesem Grund üben die einzigartigen Stücke eine besondere Faszination auf den Träger und Betrachter aus.

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